Anuschka ist da…

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… und sie hat auch noch ihre Freundinnen mitgebracht. Na, das verspricht ja ein aufregender Abend zu werden. Zumindest kulinarisch, denn ich habe in meinem Saisongarten die ersten Kartoffeln geerntet. Sorte: Anuschka.

laura

Damenbesuch in meiner Küche: Anuschka und ihre Freundinnen.
Bild: Jens Brehl – CC BY-NC-SA 4.0

Über Wochen hatten Kartoffelkäfer versucht sich in meiner Gartenparzelle einzunisten – vergeblich. Mit vereinten Kräften haben wir sie abgewehrt, denn eine Gärtner-Freundin hatte auch meine Parzelle diesbezüglich im Auge behalten. Doch durch den vielen Regen hat die Krautfäule eingesetzt und das Grün der Kartoffeln angegriffen. Es besteht die Gefahr, dass der Pilz bis zu den Knollen vordringt. Das Blattgrün ist bei meinen Kartoffeln fast vollständig abgestorben. Daher habe ich vorsichtig die ersten Erdäpfel geerntet.

Entwarnung bei der Schatzsuche

Obwohl ich nur bei zwei Pflanzen geerntet habe, konnte ich viele Knollen ausbuddeln. Sprich, die Anuschkas haben für zwei komplette und köstliche Mahlzeiten gereicht. Sie waren gesund und auch schon schalenfest, weswegen ich nun nach und nach weiter ernten werde. Bei den Kartoffeln macht das am meisten Spaß, weil es so spannend ist wie einen Schatz auszugraben. Klasse!

Nebenbei habe ich noch fast 700 g Buschbohnen gepflückt und dank eines großzügigen Gärtner-Kollegen noch zwei delikate Zucchini mitnehmen können. Diese habe ich mit Zwiebeln (natürlich aus dem Saisongarten) angedünstet. Dazu gab es einige Anuschkas als Salzkartoffeln. Habe ich schon gesagt, dass ich die Erntezeit liebe?

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Kategorie: Bio? Logisch!, Regionalkiste | Schlagwörter:

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