Der Verlust wertvollen Ackerbodens in Deutschland

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Auf ackerbaulich intensiv genutzten Flächen gehen laut Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) jährlich pro Hektar 20 Tonnen Boden im Jahr durch Erosion verloren. Neben Bodenmaterial betrifft dies auch wertvollen Humus und Nährstoffe. Eine kürzlich von der BGR veröffentlichte Karte zeigt, dass etwa ein Drittel der Ackerfläche von Deutschland eine mittlere bis sehr hohe Erosionsgefährdung aufweist.

Der Bodenverlust betrage pro Jahr zwei Millimeter, wobei dies der jährlich 0,1 Millimeter neue Boden nicht ausgleichen könne. In der Folge sinkt nicht nur der Ernteertrag für die Landwirtschaft, sondern die betroffenen Standorte verlören zunehmend ihre Funktion als Wasserspeicher.

Übersichtskarte Bodenerosion

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Schleichende Gefahr sichtbar machen

Die entstandenen Schäden seien zumeist kaum sichtbar. Erst wenn beispielsweise Starkregen nicht nur Nährstoffe ausschwemmt, sondern auch zu Hochwasser führt, zeigt sich, wie sensibel die Bodenstruktur ist. Wie groß die regionalen Unterschiede sind, zeigt die neue Übersichtskarte des BGR. Vertiefende Informationen sind auf dessen Internetseite abrufbar.

 

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Kategorie: Bio? Logisch!

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