Für den perfekten Start als Selbstversorger

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Es gibt viele Gründe, seine Lebensmittel selbst zu produzieren: Frische, Spaß am Gärtnern, Lebensmittelskandale oder um das System Supermarkt mit seiner einkalkulierten Verschwendung zu umgehen. Damit der Einstieg gelingt, geben Miriam und Peter Wohlleben in ihrem Buch „Meine kleine Farm“ ihre Erfahrungen als jahrelange Selbstversorger weiter.

„Selber Energie und Lebensmittel zu erzeugen ist wie Geld drucken – macht aber glücklicher“, sagte mir Agraringenieur Reinhold Poier in einem Kurzinterview. Seitdem ich aktiver Stadtgärtner im tegut… Saisongarten, aber auch im Zeppelingarten bin, kann ich das Glücksgefühl nachvollziehen. Egal aus welchen Gründen, viele Menschen möchten wieder selber Lebensmittel produzieren.

Was und wie viel möchte ich?

Meine-kleine-Farm-brehl-backtBereits seit 25 Jahren sind Miriam und Peter Wohlleben Selbstversorger und geben ihre Erfahrungen weiter, damit der Start auch bei Neulingen glückt.

Bevor man in aller Euphorie kopflos startet, gilt es etliche Fragen zu klären: Welche Flächen sind verfügbar und wofür sind sie geeignet? Wie viel Zeit möchte ich pro Tag investieren? Wie viel Obst und Gemüse möchte ich anbauen? Möchte ich auch Eier, Honig, Fleisch und Milch produzieren? Wie sieht es mit Getreide aus? Wieso sollte ich auf samenfestes Saatgut achten? Auf welche gesetzlichen Vorschriften muss ich achten? Wie bekomme ich meine Wünsche effektiv unter einen Hut? Und ganz wichtig: Wie hoch soll der Grad der Selbstversorgung sein? Auf diese Fragen und noch viel mehr geht das Autorenteam ein und zeigt auf, welche Vorgehensweisen bei ihnen bestens funktionieren.

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Kategorie: Augen & Ohren

3 Kommentare

  1. Ist das Buch auch für Balkongärtner geeignet – oder gehen die Autoren von größeren Flächen (eigener Garten oder Gemeinschaftsgarten) aus? Kenne bisher nur die Klassiker von John Seymour…

      

    • Das Buch richtet sich an Leute, die sich als ernsthaftes Hobby zu einem gewissen Grad selber mit Lebensmittel versorgen möchten. Dazu gehört ein eigener Garten.

      Für Balkongärtner ist eher ein Buch wie „Der Garten in der Tasche“ geeignet: http://www.brehl-backt.de/gaertnern-ohne-garten/ Darüber hinaus gibt es in deiner Region bestimmt auch gute Gemeinschaftsgarten-Projekte.

        

  2. Besser spät als nie: Danke für den Buch-Tipp, Jens! Das ist für meinen Balkon sicherlich die passendere Lektüre.

      

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