Roggenbier: Die Antwort auf Weißbier aus dem Waldviertel

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Fruchtiger Geschmack, gleichzeitig kernig, leicht herb, und extrem süffig. Oder anders gesagt: Das Roggenbier der Bierbrauerei Schrems aus Österreich. Lange bevor „Craft“ in aller Munde war, machte sich Braumeister Karl Trojan auf die Suche nach alternativen Biersorten und belebte die Tradition des Roggenbiers neu.

Da soll noch mal einer behaupten, Männer mögen keine Vollkornprodukte.
Bild: Jens Brehl – CC BY-NC-SA 4.0

„Ich lege Wert auf Balance und gute Trinkbarkeit“, erklärt Trojan. Bei seinem Roggenbier ist ihm dies definitiv gelungen. Das geschmacklich durchaus im Detail komplexe Getränk rinnt wie von alleine die Kehle hinab. Gerade durch das ausgeglichene Geschmackserlebnis ist das Roggenbier auch ein guter Begleiter zum Essen.

Roggen ist im österreichischen Waldviertel das wichtigste Brotgetreide und so lag es nahe, nicht das x-te Weißbier zu brauen, sondern auf alten Wurzeln aufbauend eine neue Kreation zu schaffen. Vor etlichen Jahrhunderten wurde Bier vermehrt auch mit Roggen gebraut, bevor die zum Backen ungeeignete Braugerste Einzug hielt.

Fazit
Das Roggenbier war für mich Liebe auf den zweiten Schluck. Zunächst hatte ich einen deutlich kräftigeren Abgang vermisst, dann die Balance schätzen gelernt. Gerade im Sommer passt es hervorragend zum gemütlichen Feierabend oder zum Grillfest.
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