Saftiger Zucchinikuchen

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Dank einer guten Ernte im Saisongarten, konnte ich mich über jede Menge Zucchinis freuen. Doch da das Gemüse nicht gar so lange haltbar ist, musste ich es schnell verarbeiten. Was lag da näher, als das Rezept für leckeren Zucchinikuchen auszuprobieren? Das Ergebnis hat mich überzeugt und nach wenigen Tagen war der herrlich saftige Kastenkuchen auch schon verspeist.

zucchinikuchen

Zwar ein paar Minuten zu lange gebacken, aber trotzdem super lecker.
Bild: Jens Brehl – CC BY-NC-SA 4.0

Die Zutaten

  • 400 g Dinkelmehl Type 630
  • 300 g Zucchini
  • 180 g Rohrohrzucker (im Originalrezept 250 g)
  • 150 g Margarine
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 100g Kuchenglasur Haselnuss (habe ich weggelassen)

Benötigtes Zubehör

  • Gemüsereibe
  • Kastenbackform 26 cm Länge
  • Backpinsel

Die Zubereitung:

Zucchini schälen, raspeln und in einem Sieb gut ausdrücken. Eier und Zucker schaumig rühren, zimmerwarme Margarine hinzufügen und gut unterrühren. Mehl mit Backpulver, gemahlenen Haselnüssen und Zimt mischen und unter den Teig rühren. Zum Schluss die geraspelten Zucchini mit einem Löffel unterheben.

Kuchenform einfetten, den Teig einfüllen und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ungefähr 60 Minuten backen. Den Kuchen dann in der Form auskühlen lassen, stürzen und auf Wunsch mit der Haselnussglasur beträufeln. Auf die Glasur habe ich verzichtet, weil mir der Kuchen süß genug ist. Laut Originalrezept kann man den Kuchen auch gut einfrieren, was ich aber nicht ausprobiert habe. Der war so herrlich saftig und lecker, dass ich ihn schnell verputzt habe.

Dieses Rezept stammt aus dem Buch „Rezepte für die große Ernte“. Mit freundlicher Genehmigung des Eugen Ulmer Verlags darf ich es an dieser Stelle veröffentlichen.

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Kategorie: Ofenfrisch | Schlagwörter: ,

2 Kommentare

  1. Ja, zugegeben, ich war SEHR skeptisch was Zucchini im Kuchen angeht. Der Gedanke an selbst den geringsten Geschmack von Zucchini schreckte mich doch etwas ab (ich mag Zucchini, aber im Kuchen??).

    Nachdem Jens nun pünktlich zur Saison erneut diesen Kuchen gebacken und mir versichert hatte, dass er wirklich nur nach Nusskuchen schmeckt, habe ich mir nun doch ein Stück mitbringen lassen. :D
    Und: Man schmeckt wirklich nix von dem Gemüse. Nur klitzekleine grüne Fitzel erinnern daran. Der Kuchen ist wunderbarsuperlecker nussig-süß und herrlich saftig! Auf die Kuchenglasur lässt es sich wirklich gut verzichten, heute habe ich zwei Stücke dünn mit Aprikosenmarmelade bestrichen und zum Frühstück verspeist, köstlich.

    Ich werde den Kuchen auf jeden Fall auch noch einmal selber backen!

      

    • Da mir dieses Mal die gemahlenen Haselnüsse ausgegangen sind, habe ich eine Mischung aus 70 g gemahlenen Haselnüssen und 80 g gemahlenen Mandeln verbacken. Mit den Mandeln schmeckt er mir persönlich sogar besser. Zudem habe ich den Zucker nochmals auf 150 g reduziert und der Kuchen ist immer noch süß genug. Und davon hattest du einen Teil bekommen.

      Zucchini selber besteht ja aus einem großen Teil Wasser und ist geschält auch geschmacksneutral. Aber durch sie wird dieser Kuchen saftig und bleibt es auch eine Weile.

        

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