Soziale Landwirtschaft für Mensch, Tier und Natur

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Bereits zum achten Mal hatte der Antoniushof in Haimbach am vergangenen Sonntag zum Agrar-Kultur-Tag eingeladen. Hier präsentierten sich regionale Erzeuger, wobei auch die soziale Landwirtschaft im Mittelpunkt stand. „Wenn ein Liter Milch billiger ist als ein Liter Wasser, dann läuft etwas falsch“, sagte Landrat Bernd Woide. Es sei wichtig, das eigene Einkaufsverhalten zu ändern und der Landwirtschaft die Anerkennung zu geben, die sie verdiene.

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Landrat Bernd Woide (Mitte mit Mikrofon) plädierte für faire Preise.
Bild: Jens Brehl – CC BY-NC-SA 4.0

Bei bestem Wetter strömten die Besucher auf den Antoniushof, wobei sie von Musik und allerlei Köstlichkeiten vom Kuchen bis zum Ochsen am Spieß empfangen wurden. Gerade für die regionale Landwirtschaft ist die Nähe zu den Konsumenten entscheidend. Der alle zwei Jahre stattfindende Agrar-Kultur-Tag ist eine gute Gelegenheit um den Kuhstall zu besichtigen, Schweine zu streicheln, mit Erzeugern ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig regionale Produkte zu genießen. Aber auch Vereine und Initiativen wie der Fuldaer Imkerverein, die Zeppelingärtner und viele mehr präsentierten sich mit eigenen Ständen.

Lebhafte Diskussion über soziale Landwirtschaft und Inklusion

Auf dem Antoniushof arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Hand in Hand. Ein Teil der Mitarbeiter mit Handicap sind zudem zeitweise auf Partnerbetrieben beschäftigt. „Einige Betriebe greifen die soziale Landwirtschaft auf, um dem Druck wachsen oder weichen zu entgehen“, erklärte Peter Linz, Leiter des Antoniushofs in einer Diskussionsrunde.

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Kategorie: Regionalkiste | Schlagwörter:

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