Was gutes Brot ist

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Per Fernsehwerbung versucht ein Discounter, der seine Backwaren vornehmlich aus Fabriken bezieht, zu suggerieren, woran man gutes Brot seiner Meinung nach erkenne. Keine Satire, sondern vermutlich ernst gemeint. Die aktuelle Ausgabe der Demeter-Zeitschrift „Lebendige Erde“ ist mit ihrem Themenschwerpunkt „gutes Brot“ deutlich informativer und versammelt in seinen Beiträgen mehr Kompetenz.

Es soll gut riechen, aussehen und schmecken: Unser tägliches Brot. Damit dies gelingt, gibt es etliches zu beachten, wie der Leser durch die Portraits von Demeter-Bäckereien erfährt. Fachleute geben gerne Einblicke hinter die Kulissen der noch heilen Backwelt.

Qualität beginnt beim Saatgut

LE2_2012Bevor ein Brot im Ofen oder gar Mehl gemahlen ist, entscheidet sich die Qualität der Backwaren bereits auf dem Feld. Demeter-Bäcker verzichten bewusst auf Backmischungen, sondern setzen dafür auf Getreide aus der biodynamischen Züchtung. Besonders in handwerklichen Bäckereien können diese zum Einsatz kommen, weil hier die Teige nicht Maschinengängig sein müssen. Dafür seien die Sorten zudem aromatischer, wie Bäckermeisterin Anne Dorer von der Eselsmühle erzählt. Zusätzlich werde man unabhängig von Saatgut-Konzernen.

„Bio verbunden mit Regionalität, Brot dessen Mehl vom Getreide stammt, dem man vielleicht beim Wachsen zusehen konnte, das spricht viele an“, schreibt Landwirt Jens Müller-Cundet. Er hat die Hofbäckerei am Hofgut Oberfeld aufgebaut und möchte in seinem Beitrag anderen landwirtschaftlichen Betrieben Mut zusprechen, diesen Schritt auch zu gehen.

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Kategorie: Augen & Ohren

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