12. November 2018
von Jens Brehl
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Artensterben: Ausweg ökologische Landwirtschaft

Todesschreie waren nicht zu hören, es wurde einfach still. Klimawandel ist ein großer Thema, der der Rückgang der Artenvielfalt steht oft weniger im Fokus. Dabei sind die Populationen von Wildtieren und Insekten besorgniserregend geschrumpft, wie Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA im Europaparlament, in seinem Vortrag am 4. Oktober im Umweltzentrum Fulda erklärte. Die industrielle Landwirtschaft sorgt zwar für ertragreiche Ernten, aber der Preis ist extrem hoch – Ausweg: ökologisch Wirtschaften. Den kompletten Vortrag kann man bei „Brehl backt!“ kostenfrei nachhören. Weiterlesen →

6. November 2018
von Jens Brehl
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„EU-Bio reicht uns nicht“

Über 180 Eigenmarken führt der Lebensmittelhändler tegut in Bio-Qualität und setzt dabei ausschließlich auf Verbandsware. Die Kriterien für das ökologische Wirtschaften sind bei Bioland, Naturland und besonders Demeter deutlich höher als beim EU-Bio-Siegel. Während der Drogist dm Alnatura-Produkte mit seiner Eigenmarke aus den Verkaufsregalen verdrängt hat, bekräftigte Thomas Gutberlet, Geschäftsführer von tegut, die weitere Zusammenarbeit. Weiterlesen →

23. Oktober 2018
von Jens Brehl
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Bio von nebenan: Es kann so einfach sein

Unsere täglichen Mahlzeiten sind schon lange international: Paprika aus Spanien, Kartoffeln aus Ägypten, Äpfel aus Neuseeland, Steaks aus Argentinien. Doch auch heimisches Fleisch enthält Sojabohnen aus Brasilien, welches als Tierfutter massenweise importiert wird. Nur ein Bruchteil von dem, was wir täglich essen, stammt aus unserer Region. Was den Gaumen noch erfreuen mag, ist oft schädlich für unsere Umwelt. In ihrem Buch „Genial lokal – So kommt die Ernährungswende in Bewegung“ zeigen die Autoren Valentin Thurn, Gundula Oertel und Christine Pohl auf, welche Potenziale gerade in der regionalen ökologischen Landwirtschaft liegen. Weiterlesen →

18. Oktober 2018
von Jens Brehl
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Essen gegen unseren Verstand

Im Großen und Ganzen wissen die meisten, wie sie sich gesund ernähren können: Statt zuckerhaltiger Limonade Wasser trinken, mehr Obst essen und statt zum zweiten Stück Fleisch zum Salat greifen. Im Fernsehen und Internet zeigen Filme immer wieder die Zustände in der Massentierhaltung. Trotzdem greifen wir beim Discounter zum billigen Schnitzel. Wenn wir doch so viel über Ernährung wissen, warum handeln wir nicht danach? Dieser Frage ging auf der Frankfurter Buchmesse das Bio-Magazin „Schrot & Korn“ auf einer Podiumsdiskussion nach. Weiterlesen →

8. Oktober 2018
von Jens Brehl
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Atombomben der Landwirtschaft

Würden weltweit die Börsenkurse um 90 Prozent einbrechen und auch Gold ebenso an Wert einbüßen, gäbe es in den Medien nur ein Thema. Unrealistisch? In Sachen Saatgut haben wir nur noch ein Zehntel unseres Kulturschatzes erhalten können, der Rest ist verloren. Für unsere Nahrungssicherheit ist das katastrophal. Doch zum Glück gibt es weltweit Hüter alter und bewährter Getreide- und Gemüsesorten. Der in dieser Woche im Kino startende Dokumentarfilm „Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen“ stellt einige von ihnen vor. Weiterlesen →

28. September 2018
von Jens Brehl
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Perlen von der BioNord

Anfang September war ich auf der BioNord in Hannover unterwegs, um herausragende Biopordukte zu finden. Die besten stelle ich demnächst im Blog vor. Mittlerweile sind die meisten Produktmuster eingetroffen und ich bin schon fleißig am Verkosten. Nächste Woche möchte ich ein erstes Interview mit einem Hersteller führen. Daher dauert es nicht mehr lange, bis ich die ersten Berichte veröffentliche.

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19. September 2018
von Jens Brehl
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„Wir müssen aus der Sackgasse raus“

Alltag in der Landwirtschaft: Hochleistungskühe, die pro Jahr 10.000 Liter Milch und mehr geben, halten dies nur wenige Jahre durch. Säue bringen mehr Ferkel zur Welt, als sie ernähren können – ein Teil des Nachwuchses stirbt. Kälber von für die schnelle Mast gezüchtete Rinder sind teilweise so groß, dass sie mit Kaiserschnitt geboren werden müssen. Auch Masthähnchen setzen zu schnell zu viel Fleisch an, so dass sie sich kaum bewegen können. „Die heutigen Wirtschaftsrassen sind vollkommen überzüchtet. Wir befinden uns in einer Sackgasse“, sagt Landwirt Andreas Böhm. Gemeinsam mit seiner Frau Iryna hält er auf dem Archehof in Eichenzell-Kerzell vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen. Weiterlesen →