Bald Solidarische Landwirtschaft auf Loheland?

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Er schätzt, dass 100 Menschen mit der gesamten Fläche der Gärtnerei in puncto Gemüse ernährt werden können. Konkret könnte schon ab der Saison 2020 ein Teil als Solidarische Landwirtschaft starten. Grünes Licht gibt es von Ursula Grupp, Geschäftsführerin der Loheland-Stiftung. „Ich unterstütze das Projekt vollständig. Ich freue mich auch, dass heute so viele junge Menschen gekommen sind.“ Für Thorsten Keuer, dem Leiter des landwirtschaftlichen Bereichs auf Loheland, war das Treffen ebenfalls wichtig. „Viele unserer Fragen konnten wir klären.“

Nun heißt es Hausaufgaben erledigen. Gärtnerin Inga Koch, die später die mögliche Solidarische Landwirtschaft leiten soll, muss den finanziellen Bedarf kalkulieren und einen Anbauplan erstellen. Die Initiativgruppe Garten lotet gemeinsam mit dem Vorstand der Loheland-Stiftung aus, in welches Modell die Zusammenarbeit gegossen werden soll. Stimmen alle zu und finden sich mindestens 20 Anteilseigner, könnte es schon in der nächsten Saison losgehen. Eventuell finden zuvor weitere Informationsabende statt.

Jansen ermutigte die Akteure, mit den anderen SoLaWi-Gruppen in der Region Kontakt aufzunehmen. „Wir sind keine Konkurrenten, sondern Teil einer großen Bewegung. Gemeinsam können wir mehr erreichen.“

Bereits seit 2010 existiert die Idee, in Loheland eine Solidarische Landwirtschaft ins Leben zu rufen. Lehrerin Annette Flemming der dortigen Rudolf-Steiner-Schule versammelte im vergangen Jahr die entsprechenden Köpfe in der Initiativgruppe Garten. Die Zeit scheint nun reif zu sein.

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