Bitte verzeiht mir, Radieschen

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Wie gieße ich meinen Garten richtig?

Doch es bleibt die Frage, wie soll ich nun gießen? Schließlich möchte ich nicht einfach meinen Garten fluten, nur um noch einmal das Austrocknen der Feldfrüchte zu vermeiden. Auch wenn die Bodenoberfläche trocken erscheint, kann es in Wurzeltiefe noch feucht genug sein. „Einmal hacken erspart zwei Mal gießen, weil beim Hacken die Bodenkapillare durchtrennt werden und so das gespeicherte Wasser weniger an die Oberfläche steigt und verdunstet“, erklärt Stefanie Krecek, Koordinatorin der tegut… Saisongärten. Gehackt habe ich regelmäßig.

Darüber hinaus ist es auch entscheidend, wann ich gieße:  Zum einen besser morgens als abends und zum anderen haben die Pflanzen während der Wachstumsphasen unterschiedliche Bedürfnisse. Das klingt zunächst kompliziert, doch der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landschaftspflege hält auf seiner Internetseite leicht verständliche Gießtipps parat, auf die uns Krecek hingewiesen hat.

Köstlichkeiten aus dem Gießener Saisongarten

Eine Saisongärtnerin aus Gießen berichtet in ihrem Blog ebenfalls über ihre Erfahrungen und präsentiert zudem leckere vegane Rezepte. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

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Kategorie: Bio? Logisch!, Regionalkiste | Schlagwörter:

3 Kommentare

  1. Lieber Jens,

    das kann ich gut nachvollziehen. Wir haben ja dieses Jahr auch, sagen wir mal, unseren „Wirtschaftsgarten“ und ganz ehrlich wir müssen jeden Tag auf Schneckenjagt gehen. Besonders wenn es geregnet hat und dabei warm blieb. Letzten Montag habe ich exakt 2 Schalen voll Schnecken aufgesammelt. Die kleinen „Mampfer“ erlegen so brav alle jungen Triebe! Als Aussicht! Kräftige Triebe gehen sie nicht mehr so an! Also geniessen wir unseren eigenen Salat, die Radieschen und und und! Und am besten mit einem leckeren selbstgebackenen Olivenbrot!
    Herzlichst Thomas

      

  2. Hallo Thomas,

    ja, die lieben Schnecken. Den einen oder anderen Salatkopf haben sie mir auch weggemampft (https://www.brehl-backt.de/der-salat-war-lecker/). Aber es blieb noch genug für mich übrig…

    Anfang der Woche hatte ich ein paar Kartoffelkäfer-Maden entdeckt und …ähem… entsorgt. Man muss halt wirklich schauen und so stärkt sich bei mir der Respekt vor der ökologischen Landwirtschaft.

    Und ja, natürlich schmecken die Salate und das Gemüse aus dem eigenen Garten am besten. Dazu passt auch das Kartoffelbrot: https://www.brehl-backt.de/kartoffelbrot/

      

  3. Lieber Jens,

    für mich war so spannend zu erkennen, dass das was wir in Größe, Qualität und Aussehen im Handel bekommen nicht der Realität entspricht. Sondern die Natur prägt in ihrem Zusammenspiel mit Boden, Klima, Tiere, Flora den „Output“ an Gemüse, Obst etc.
    Wir haben rund 20 Rote Beete, ohne jegliche Spezialbehandlung, als kleine Pflänzen ausgebracht. Davon sind grad mal 3 in einem „stabilen“ Zustand. Mir wird immer mehr klar, dass ökologischer Anbau, nichts mit der klassischen Ackerwirtschaft zu tun hat. Aber für unser Gleichgewicht ganz wichtig!

    Herzlichst Thomas

    P.S. Dein Rezept des Kartoffelbrotes haben wir schon ausprobiert; schmeckt echt lecker. Gerade die „leichten Brote“ zur Sommerzeit schmecken toll zu Salaten oder auch mit Kräuterpestos.

      

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