Gentechnik: Lebensmittel mit Nebenwirkung

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Im Film werden darüber hinaus Dokumente gezeigt, die belegen, dass der zuständigen US-Behörde für Lebensmittelüberachung (Food and Drug Administration, FDA)  die Gefahren wohl bekannt sind. Trotz der Beweise breitet sich Gentechnik global aus.

„Der Gen-Food Wahnsinn“ liefert schlagende Argumente gegen gentechnisch veränderte Futter- und Lebensmittel. Zumindest regt der Film zum Hinterfragen des Nutzens von Gentechnik an. Die Botschaft der Dokumentation war von Anfang an klar und kritische Stimmen können durchaus die Einseitigkeit bemängeln. Gentechnik-Befürworter kommen nicht zu Wort und auch Interviews mit Verantwortlichen von Monsanto und Regierungsvertretern fehlen. Darüber hinaus begibt sich Jeffrey Smith aufs Glatteis, wenn er für die Zunahme aller Krankheiten in den USA lediglich die Gentechnik verantwortlich macht.

Gentechnik auf dem Acker ist nicht zukunftsfähig

Bei näherem Hinsehen existieren die Vorzüge der grünen Gentechnik nicht: Statt weniger Pestizide werden im Laufe der Zeit mehr benötigt, da auch das Unkraut widerstandsfähiger wird. Daher landen mehr Chemikalien im Boden, im Grundwasser und schließlich auch im Futtermittel und unserem Essen. Die Aussage mittels Gentechnik könne der Hunger in der Welt besiegt werden, ist ebenfalls nicht belegt.  „Die Argumente entbehren bis jetzt jeglicher Grundlage“, sagte Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) in einem Interview. „Die Technologie dient ausschließlich dazu, Großflächenlandwirtschaft in Monokulturen betreiben zu können, ohne die für den Erhalt von Bodenfruchtbarkeit erforderlichen Fruchtfolgen oder andere natürliche Gegebenheiten beachten zu müssen. Diese Art der Landwirtschaft richtet sich gegen die Natur und ist dadurch nicht zukunftsfähig.“

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Kategorie: Augen & Ohren | Schlagwörter:

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