Im Kampf für eine gesunde Umwelt

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Möchten Regierungen die vereinbarten Klimaziele erreichen, müssen sie heute handeln. Nur so lassen sich die geforderten und nötigen Mengen CO2 eingesparen. Während Donald Trump zurückrudert und fossile Brennstoffe in den Fokus seiner Wirtschaftspolitik stellt, kämpfen weltweit Aktivisten für eine Energiewende. Einige davon stellt Carl-A. Fechner in seinem Dokumentarfilm „Climate Warriors“ vor, der letzten Donnerstag in den Kinos angelaufen ist.

Keine Frage, mit fossilen Energieträgern lässt sich viel Geld verdienen und zahlreiche Akteure möchten den Status quo erhalten. Dabei leben wir alle auf dem gleichen Planeten, atmen die gleiche Luft und trinken das gleiche Wasser. Wenn die Umwelt am anderen Ende des Globus geschädigt wird, fällt es auch auf uns zurück. Das haben die im Film vorgestellten Protagonisten vom Energieberater in Berlin, über Aktivisten in den USA bis hin zum einzelnen Politiker verstanden.

Energiewende ist technisch möglich

Unter dem Strich lautet die Botschaft des Films, dass eine Energiewende schon heute technisch möglich ist. Allerdings reicht es nicht, „nur“ den kompletten Strom mithilfe erneuerbarer Quellen wie Sonne, Wind und Biomasse zu produzieren. Entscheidend wird auch eine Wärme- und Mobilitätswende sein. Schließlich verbrennen wir hier riesige Mengen an Erdöl.

„Climate Warriors“ bietet keine überraschend neue Fakten, sondern wird vor allem diejenigen bestärken, die sich schon heute für die Umwelt engagieren. An manchen Stellen fehlt kritisches Hinterfragen, denn auch ein Elektroauto wird nicht ökologisch nachhaltig gefertigt. Zudem müssen in einigen Jahren etliche Batterien recycelt werden.

In emotionalen Bildern zeigt Fechner, dass sich ein gewaltfreier Kampf nicht nur lohnt, sondern vor allem nötig ist. Was würde man schließlich seinen Enkelkindern antworten, warum man kostbare Ressourcen verschleudert hat?

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Kategorie: Augen & Ohren

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