Solidarische Landwirtschaft auf Loheland verzögert sich

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Die Saison 2020 wird definitiv nicht der Startschuss sein, einen Teil der Loheland Gärtnerei auf das Modell der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) umzustellen, wie Gärtnerin Inga Koch deutlich macht. „Nach dem Weggang von Thorsten Keuer, der bis vor Kurzem den landwirtschaftlichen Bereich geleitet hat, müssen wir uns zunächst neu strukturieren.“ Keuer ist seit 1. Oktober bei Demeter e.V. Regio-Referent für die Region Mitte/West.

Archivbild: Thorsten Keuer (Mitte) und Inga Koch (rechts) bei dem ersten Solawi-Infoabend am 18.06.2019.
Bild: Jens Brehl – CC BY-NC-SA 4.0

Koch ist derweil dabei, die Kundenbeziehungen weiter zu vertiefen. Anfang Oktober waren die Bezieher der Gemüsekiste zu einer Ernteaktion eingeladen. „Gemeinschaft zu erleben ist ein wichtiger Schritt zum Aufbau der Solawi.“ Auf dem ersten Informationsabend im Juni hatte Koch noch gehofft, mit der Saison 2020 beginnen zu können. An dem Abend bekräftige Ursula Grupp, Geschäftsführerin der Loheland Stiftung, das Projekt zu befürworten.

Bei einer Solawi bildet sich um einen landwirtschaftlichen Betrieb eine Gemeinschaft, die Abnehmer für die produzierten Lebensmittel ist. Der Landwirt oder der Gärtner kalkuliert seinen finanziellen Bedarf, jeder Anteilseigner zahlt einen festen monatlichen Beitrag und erhält dafür seinen Ernteanteil.

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