Vegane Revolution als Spielfilm

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Durch die satirischen Elemente bewahrt sich der Film auch bei seinem ernsten Thema eine spielerische Leichtigkeit – denn die genannten Fakten muss der Zuschauer erst einmal verdauen. So schleudert ein Lehrer, der sich ebenfalls in Almas Gruppe engagiert, seinen Schülern Zahlen und Fakten um die Ohren. So erfahren sie unter anderem, dass 15.000 Liter Wasser benötigt werden, um ein Kilogramm Rinderfleisch zu erzeugen. Da bleibt der Burger schon mal im Halse stecken.

Spielfilm statt Dokumentationen

Bewusst hat sich Regisseur und Drehbuchautor Lars Oppermann für einen Spielfilm entschieden, um seine veganen Botschaften zu verbreiten. Dokumentation mit grausamen Bildern aus Mastanlagen gäbe es schließlich schon genug. Oppermann ist als Musikproduzent tätig, „Los Veganeros“ ist demnach sein erster Film.

Um sich rechtliche Freiheiten zu bewahren, verzichtete er auf Filmförderung. Dank Sponsoren verfügten die Filmemacher über ein Budget von 25.000 Euro, wobei für 15.000 Euro die Kamera gekauft wurde. Der Rest stammt aus eigenen privaten Mitteln. Zudem sind etliche Darsteller Laienschauspieler, die das Projekt gerne unterstützt haben. „Wir haben im Film einige Firmen genannt, damit Zuschauer einen ersten Überblick über Markennamen bekommen“, sagt Oppermann. So wird beispielsweise ein Hersteller von Naturkosmetik nicht nur erwähnt, sondern seine Produkte auch gezeigt. Schauspielerin Rosalie Wolff, die im Film die Tierschutzaktivistin Vicky verkörpert, ist gleichzeitig Inhaberin eines Onlineversands für vegane Lebensmittel. Als Vicky erklärt sie im Film ihrem Fleisch essenden Freund, wo man vegane Kost überall kaufen kann. „Los Veganeros“ hält mit seiner Botschaft demnach nicht hinter dem Berg.

„Los Veganeros 2“ in den Startlöchern

Im nächsten Sommer soll der zweite Teil gedreht werden. Oppermann möchte hierzu neben den Sponsorengelder auf Startnext bis zum 26. Dezember mindestens 25.000 Euro einsammeln.

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Kategorie: Augen & Ohren

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